Mittwoch, 22. Juni 2022

Die Liebe zu Mama

Liebes “Tagebuch“

Ich war heute bei meiner Mama und denke jedes Mal wie dankbar ich bin, so eine wundervolle Mutter zu haben. Für mich ist sie wie aus einem Bilderbuch. Perfekt. 

Wenn mir kalt ist, ist sie die Sonne die mich wärmt. Wenn ich mich aufrege, ist sie der Fluss der mich beruhigt. Sie ist die Stimme die mir sagt, es wird alles gut. Ich bin da und fange dich auf.
In letzter Zeit ist bei mir sehr viel im Umbruch und ich bin dankbar das sie so ein stabiler Ruhepuls in meinem Leben ist. Ich wünschte ich könnte ihr mehr zeigen wie dankbar ich eigentlich bin.
Aber ich glaube ich spreche hier auch für meine Geschwister. Auch sie wissen wie viel Glück wir haben sie unsere Mama nennen zu dürfen.

Ich bin jetzt fast 27 und denke manchmal was passiert, wenn sie eines Tages nicht mehr da ist. Ich habe Angst davor, sogar sehr große Angst. Wenn mir eines Tages diese Sonne entzogen wird. Aber eins weiß ich, ich werde jeden Tag bei ihr sein. Denn nichts ist für mich wichtiger, als zu wissen das es ihr gut geht. Genauso wie ich weiß, das dies ihr Gedanke ist. Sie möchte auch nichts mehr als zu wissen, das es ihren Kindern gut geht.

Danke für jeden Moment, für die guten Gespräche und jedes Lächeln von dir. Für die Liebe, für die Wärme und den Trost den du mir gibst. Danke, dass du immer für mich da bist, für das Gefühl etwas besonderes zu sein und das du mich nimmst wie ich bin und mich immer darin bestärkst, das zu tun was ich tue. Du bist meine Superheldin, mein Regenbogen, meine warme Sonne und vor allem mein Vorbild. Wenn ich eines Tages doch mal Kinder haben werde, hoffe ich, dass ich genauso eine gute Mutter sein werde, wie du es für mich immer bist. Ich habe dich so unheimlich dolle lieb. ❤️„

Danke sehr! ❤️

Gute Nacht 🌙

Montag, 20. Juni 2022

Die Farbe grau

 Liebes "Bloggertagebuch",


Ach, sind wir ehrlich. Ich weiß gar nicht wo ich starten soll. Mein Kopf ist so randvoll von Müll und von zu vielen Gedanken und von noch mehr Müll. Aber gleichzeitig fühlt sich mein Kopf so unheimlich schwer und leer an, das ich ihn gegen die Wand hämmern möchte, damit alle Gedanken ins freie fliehen können und platz für etwas Farbe bringen können. Farbe ist auch nur eine Sehnsucht von mir. Ich habe mich an das graue um mich herum schon gewöhnt, schon so sehr, das Farbe mir falsch vorkommt. Der Regenbogen der also dann plötzlich da wäre, weil meine Sehnsucht erhört wurde, würde ich vermutlich selber grau anpinseln, weil das nicht unecht wirken würde. Weil ich das bin. Die Farbe Grau oder Schwarz. Obwohl ich sagen muss, Schwarz ist wieder zu schön, also doch Grau.

 


Ich lebe meinen Tag vor mich her, mit einer mir ständig packenden Trauer, die nicht von mir ab lässt. Die Sonne kann draußen scheinen, aber mir ist kalt, nur um dann bei 41 Grad duschen zu gehen, nur um festzustellen, das einem nach 2 min noch kälter ist. Ich lenke mich ab. Mit arbeiten, backen, malen, schreiben...aber es braucht nur ein kleiner Teil am Tag ohne Beschäftigung sein oder wenn es zum Abend geht, wenn man sich fürs Bett fertig macht, ist sie da. Die Trauer, Wut und diese unbeschreibliche Leere, die einen dazu verleitet gegen die Wand zu starren und nicht in Panik auszubrechen, weil man weiß, der nächste Tag wird genauso. 

Aber was wäre ich noch ohne diese Art von Gefühlen? Was für ein Mensch bin ich dann? Wäre ich dann besser? Wäre mein Leben lebenswerter? Ja, so wäre es vermutlich. Aber es macht mir Angst, wenn man denkt das der gesamte Charakter dann wie ausgelöscht wäre. Weil das bin ich doch. Die Farbe Grau. Ich bin die Wut. Ich bin die Leere. Ich bin die Trauer und ganz manchmal auch liebenswert. 

Gute Nacht ★